30. November 2012

Dugnad i Oslo

Gestern Mittag sind die Handballmädels und ich nach Oslo gefahren, wo wir kellnern sollten. Ich hatte vorher absolut gar keine Infos, weshalb ich auch die einzige war, die nicht aufgeregt und mit den Nerven völlig am Ende war. :D
Als im Auto dann die ersten Informationen kamen, änderte sich das aber schnell: Es gab 19 Tische à 10 Personen und wir waren 20 Mädels. Ich war erst noch ganz froh, dass wir Englisch sprechen sollten, das hat sich aber nachher als Gerücht entpuppt. 
Im Auto hab ich dann nochmal eine Stunde vorgeschlafen, was ganz nützlich war. 15 Uhr haben wir Pizza bekommen und danach angefangen, Tische einzudecken, Snacks vorzubereiten, Kaffee zu kochen und alles durchzusprechen. Die Gäste kamen gegen 18:30, aber vor 20:30 konnten wir noch gar nichts servieren. Als es dann endlich losging, hieß es Einschenken im Akkord, Flaschen holen, Eiswasser auffüllen, Vorspeise bringen, leere Teller abräumen, Hauptspeise, Arbeit in der Küche, selbst essen, Dessert servieren, abwaschen. Und das alles bis Mitternacht. 1:15 war ich endlich zu Hause und habe meine 4 Stunden Schlaf angetreten. Ich bin trotzdem unglaublich froh, dass ich mitgefahren bin. War auf jeden Fall nicht falsch für die Mannschaft, mein Selbstbewusstsein und mein Norwegisch. Und ich weiß jetzt wirklich wie es auf der anderen Seite aussieht: stressig. Auch wenn man das als Gast nicht bemerkt. Dennoch hat es enorm viel Spaß gemacht!

Darf ich vorstellen? Tisch 3.

Heute war der perfekte Abschluss der Woche. In Englisch war es zum Glück auch ganz entspannt, sodass ich auch nochmal ein paar Minuten Schlaf bekommen hab. Die Schule läuft hier perfekt, besser könnte es nicht sein. :)
Ansonsten habe ich am Mittwoch einen wunderschönen, dicken Brief aus der Schweiz bekommen. Dankeschön an die beste Cousine der Welt! ♥ Und mit meinen Eltern zum allerersten Mal geskypet. :)
Soeben wollte ich ins Bett gehen, da habe ich noch eine Adventskalender überreicht bekommen. Da kann ich ja jetzt entspannt schlafen. Morgen ist endlich Dezember.


Machs gut, Lisa.

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