30. April 2013

Hei mai!

Hinter mir liegt ein richtig, richtig tolles Wochenende: Am Freitag ein ganz normaler Familienabend und am Samstag habe ich mich zuerst mit Greta in der Stadt getroffen und in der Sonne am Wasser gechillt. Dann haben wir Katharina getroffen und sind ins Da Luca essen gegangen! Abschließen wollten wir diesen fantastischen Abend mit einem Kinobesuch. Geplant war, Spring Breakers zu sehen, aber der Film war einfach nur so gigantisch schlecht, dass wir nach einer Stunde rausgehen mussten, weil wir es nicht mehr ausgehalten haben, was dann im Endeffekt auch wieder lustig war. :D
Danach habe ich bei Greta übernachtet und am nächsten Tag haben wir Charlotte, ein deutsches Au Pair hier in Fredrikstad, besucht und mit ihr Nussecken gebacken.

Gestern nach der Schule waren Greta und ich dann mal wieder im Verdensspeilet, Fredrikstads bestem Café, nachdem ich spontan 1cm meiner Haare beim Friseur verloren habe. Morgen ist 1. Mai, also auch hier frei und ansonsten wie immer nur slapp av in der Schule. Nächstes Wochenende kommt Alina aus Stavanger zu Besuch, mal sehen, was wir da so anstellen. Wahrscheinlich werden wir alle Deutschen in der Umgebung zusammentrommeln und bowlen gehen.



Kopfschutz, weil Möwen
"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie scheißen..."




Katharina - på Da Luca

Der beste Muffin der Welt und Snickers-Milchshakes :)


Machs gut, Lisa.

23. April 2013

#klinings

Von Donnerstag bis Sonntag war ich mit PRESS auf Landsmøte, also dem Landestreffen von der ganzen Organisation. Dabei hab ich den ganzen Tag 20 verschiedene Dialekte gehört, einfach herrlich! Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, ob es gut werden würde mit Haufen unbekannten Leuten und Politik von früh bis spät. Zwischendurch war es immer mal echt stressig, weil wir immer diskutieren, Meinung bilden und abstimmen mussten. Man fühlt sich dabei echt wie ein wichtiger Teil in etwas ganz Großem. Aber letztendlich war es der Hammer! Ich habe so viele liebe neue Leute kennengelernt, wir haben in einem megaschicken Hotel geschlafen und mussten nicht mal was bezahlen.
In der letzten Zeit hab ich mal wieder ein paar neue crazy-Norge-Facts gesammelt...
1. Hier gibt es nur einfarbige Chucks, aber jeder hat sie
2. Einige Mädels schneiden ihre Chucks an der Seite ein
3. Die norwegische Version von "Alle meine Entchen" heißt "Lisa ging zur Schule".
4. Genau SO ist Norwegen!
5. An einem norwegischen Schultag ist maximal eine Stunde anstrengend und maximal 2 Stunden effektiv
6. Zum iPhone gehört auch Candy Crush

Mittlerweile kann ich gar nicht mehr so richtig beurteilen, ob es nur in so Norwegen ist, oder einfach mit der Zeit überall kommt. Aber bei Modesachen hab ich schon den Eindruck, dass sie hier oben ein kleines Bisschen die Nase vorn haben...
Zimmer 207 :)
Mariell, Oda, ich und Linn



Fredrikstad PRESS ♥
Linn, Leif-Erik, ich, Melita, Margrete, Sandra, Jan
#klinings #presslm

 Ich werde mir definitiv auch in Deutschland eine Organisation suchen, wo ich mitwirken kann!
Machs gut, Lisa.

21. April 2013

Ey, der Regen!

Achtung, das ist ein Eintrag von letzter Woche, den ich nur nicht geschafft habe zu veröffentlichen. (Bei dem Satz bin ich mir besonders unsicher, ob er grammatisch richtig ist :D) Im Moment bin ich in einer ganz anderen Stimmung, aber das hier wollte ich einfach mal sagen!


Der Schnee ist nur zu 99 Prozent geschmolzen und hat überall, gleichmäßig verteilt Steinchen, Sand und Splitt hinterlassen. Also Dreck meine ich. Nun sitz ich hier in meinem warmen Zimmer, draußen prasselt der Regen som faen gegen das Fenster und das ist richtig so. Es wird Zeit, dass hier alles mal ordentlich sauber wird. Ich denke dran, dass das hier meine letzten zwei Monate sind. Heute in zwei Monaten werde ich wieder meine Füße auf deutschen Boden setzen. Zuerst morgens in Frankfurt und gegen Mittag endlich in meinem geliebten Dresden! Viel, glaube ich, wird sich nicht verändert haben. Aber eine Sache hat sich verändert. Und die ist so bedeutend, dass ich es kaum erwarten kann, wieder meine Familie in die Arme schließen zu können. Trotzdem ist das Gefühl nicht neu. Die Wahrheit ist, ich habe seit ungefähr Oktober mein Auslandsjahr damit verbracht, mich auf Deutschland zu freuen. Ich habe mich integriert, eine neue Sprache fließend gelernt, ein paar gute, neue Freunde gefunden, teilweise aus der ganzen Welt. Aber dennoch ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mein Zuhause liebe und dass ich es vermissen kann. Das hätte ich vorher nicht gedacht.
Nein, hier ist nicht alles schlecht, hier ist es sogar ganz fantastisch, aber wenn man erstmal weg von den gewohnten Dingen ist, dann merkt man erst wie toll sie sind! Am Anfang war ich geschockt, wie sehr Deutschland und Norwegen sich doch gleichen. Von Wegen die Küste ist alles voll mit Fjorden und überall laufen nur schöne Skandinavier rum. Hätte mich jemand mittendrin, irgendwo in Norwegen ausgesetzt, in einem Dorf ohne Straßenschilder und sonstige Schrift, ich hätte meinen können, ich wär in Deutschland. Aber ich hab trotzdem immer wieder neue, witzige, überraschende Sachen entdeckt und viel Neues gelernt. Ja, ich hab mir tatsächlich Kochen gelernt! Und eine neue Sprache - Herregud! Ich freue mich so auf den Moment, wo ich zum ersten Mal in meinen Lebenslauf schreiben kann "Ich spreche fließend norwegisch."

 Mir fallen tausend Gründe ein, warum ich genau jetzt gern in meinem deutschen Zuhause wäre, obwohl ich gleichzeitig genauso viele Gründe zum Hierbleiben finde. Es ist ein Teufelskreis, aber vor mir liegen noch 55 Tage, auf die ich mich unglaublich freue. Es gilt jetzt, meine To-do-Liste abzuarbeiten:
- noch einmal nach Schweden
- den Pretty Little Liars Marathon mit Pernille & Co. weiterführen
- mit Handball aufhören
- ein Probetraining im Fitnesstudio
- evtl. auch einen Probemonat machen
- Tusenfryd Vergnügungspark
- Grillabend mit Greta
- aktiver werden in PRESS
- einmal im Meer/Fjord baden!
- Besuch von Alina und Joana aus Stavanger
- Rita, Idil und Janne treffen
- eine Videoaufnahme von all meinen Freunden machen
- ein Foto von uns mit vielen norwegischen Flaggen

Ein Lied direkt aus meinem Herz: Müsste gehen. Hör auf den Text!

Machs gut, Lisa.


13. April 2013

2500km nördlich...

Ich weiß ja, dass ich in der letzten Zeit so gut wie gar nichts geschrieben habe. Deshalb beweise ich mal, dass ich es noch kann. Müssen ja hier mal wieder die Qualität anheben! ;)

Hier kommt das Update über den zweiten Teil meiner Winterferien. Ich kann nur sagen, dass ich noch nie so viel auf einmal erlebt habe. Ich bin so froh, dass meine Gastfamilie mir auch die allernördlichste Spitze von Norwegen gezeigt hat. Nur wenige Stunden, nachdem ich aus Schweden wiedergekommen war, sind wir nach Alta in Finnmark geflogen und von da aus nach Honningsvåg gefahren, wo wir in einer Doppelhaushälfte gewohnt haben. Angekommen, war ich so geflasht von den Schneemassen, dass das Kind in mir wieder rausgekommen ist und wir die ganze Zeit nur rumgebuddelt haben. Ein falscher Schritt am Wegesrand und deine Hüfte war im Schnee! Einen Osterhasen gibt es in Norwegen irgendwie nicht und man rennt auch nicht mit der ganzen Familie durch den Garten und quiekt, wenn man etwas findet. Also musste ich das dieses Jahr improvisieren und habe ein XXL-Ei mit deutschen Süßigkeiten im Schnee versteckt, das ganz zufällig gefunden wurde. Den ersten Tag haben wir versucht erst zum Nordkap zu fahren, aber es war so starker Wind, alles gesperrt war. Es ist nur möglich gemeinsam mit Riesenschneeschiebern dort hoch zu fahren, sonst ist man verloren. :D
Aber am zweiten Tag haben wir es geschafft, gemeinsam mit 6 Reisebussen, vielen Asiaten mit Mundschutz und der gefühlte ganze Rest mit deutschen Touristen oben am Nordkap anzukommen. So eine wahnsinnige Aussicht hat man nur selten! Auf dem Weg nach Hause haben wir dann auch endlich mal so einen richtigen Fjord gesehen, so wie man ihn sich vorstellt und wie er in sämtlichen Katalogen abgebildet ist. 
Am dritten Tag sind wir nach Kautokeino ins Landesinnere gefahren und haben mit einer befreundeten Familie gegessen und eine Silberschmiede angeschaut, bzw. den coolen, orientalischen Laden, der drumherum war. Am letzten Tag sind wir dann mit denen auf eine Schneemobiltour gegangen und zum Schluss 7 Stunden am Lagerfeuer gesessen. Überall liefen Rentiere rum. Da habe ich schon gedacht "ja, dieser Tag ist perfekt!", aber als wir am Ende des Tages auch noch Nordlichter gesehen haben, war ich einfach nur noch sprachlos...








Deutsch ist ÜBERALL in Norwegen und hier wird sogar immer alles richtig geschrieben :) 

Der erste richtige Fjord, den ich gesehen habe *-* 


Meine Bros und meine Sis :)


Unsere selbstgebaute Schneehöhle leuchtet :)

Nugatti - der Stolz der Norweger :D












Nordkap 


amazing, just amazing 
Als wir eine Silberschmiede besucht haben...
Die haben da allem möglichen, anderen nicen Kram verkauft, von dem ich Bilder machen konnte :)
 

Find mich! 

Ja, ich habe Nordlicht gesehen *-* 



Sternbilder 

Hier muss ganz klar ein deutscher Osterhase am Werk gewesen sein!
Reeeeeeeentiere!


Machs gut, Lisa.

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